Schlimmer als Mobbing

Sonntag, 30. November 2014

Wer Mutti ist, hat Angst. Es gibt so diese konkreten "Oje, das ist aber ganz schön hoch"-Ängste. Die Notaufnahmen-Ängste. Die Vors-Auto-Laufen-Ängste. Ängste, mit denen man womöglich einmal konfrontiert wird und dann aber auch etwas tun kann. Zum Arzt gehen, das Kind trösten, das Kind vor dem Straßenverkehr warnen usw. Und dann gibt es diese anderen Ängste. Zum Beispiel die Angst davor, dass das eigene Kind einmal ausgegrenzt und gemobbt werden könnte. Dass man dann als Amateur-Mutti hilflos daneben steht und sich fragt, ob ein Eingreifen die Sache nur verschlimmern würde und was zur Hölle man denn tun soll, wenn das eigene Kind leidet und es einem selbst das Herz zerreißt. Nun, das sind für mich diffuse Zukunftsängste. Denn Piepsi ist noch nicht einmal ein Jahr alt und in ihrer Krippengruppe momentan eher so etwas wie der Star. Sie ist eben die Kleinste, das Baby, und die anderen Kinder, auch die zweijährigen Jungs, sind unheimlich lieb zu ihr. Ist wohl einfach so: Kleine Kinder finden noch kleinere Kinder ganz toll. Wenn ich mit meiner Tochter zur Krippe gehe, erwarten mich die anderen Kinder bereits an der Tür: "Piepsi ist da, oh guckt mal, die Mama von Piepsi." Und dann kriegt sie Küsschen und Umarmungen, grinst alle an und genießt ihren Babywelpenschutz. Es gibt nicht Schöneres für eine unsichere Anfänger-Mutti, als zu sehen, wie gut das eigene Kind aufgehoben ist. Dabei habe ich meine Tochter nicht in eine Muster-Streber-Krippe geschickt, sondern in eine ganz normale Gruppe: acht Kinder, vier Nationalitäten, sämtliche sozialen Schichten, wenn man das mal so platt sagen darf, vertreten. Und es läuft wunderbar. Nur: Piepsi wird nicht immer die Kleinste bleiben. Und Kinder können ab einem bestimmten Alter einfach fies werden. Doch wenn ich so darüber nachdenke und mein Töchterchen so beim munteren Spiel beobachte, kommt mir plötzlich ein anderer Gedanke: Es gibt nämlich eine Sache, die für mich noch schlimmer wäre, als wenn mein Kind gemobbt würde. Wenn es nämlich Piepsi selbst wäre, die andere Kinder piesackt. Dann hätte ich erziehungstechnisch wohl komplett versagt. Und es ist doch so: Ich kenne ziemlich viele Leute, die in ihrer Schulzeit einmal fertig gemacht wurden. Weil sie anders aussahen, weil sie sich andere Gedanken gemacht haben, weil sie vielleicht etwas lauter oder etwas leiser oder etwas dicker oder etwas dünner oder einfach nur etwas klüger waren. Weil sie sich irgendwie von der Masse abgehoben haben. Dabei finde ich es total großartig, sich von der Masse abzuheben, und so sind aus diesen Ex-Mobbingopfern meist ganz großartige Persönlichkeiten geworden. Die Mobber sind jedoch meist geblieben, was sie waren: Arschlöcher. Ich liege wahrscheinlich ziemlich oft daneben, dennoch frage ich mich manchmal bei den Menschen in meinem Umfeld, wie sie wohl einmal auf dem Pausenhof gewesen sind. Und dann sehe ich sie vor mir: den klassischen Mitläufer, den Großspurigen, die Lästerschwester. Beim Gedanken, dass meine Tochter auch so werden könnte, schüttelt es mich. Ich hoffe einfach, dass Piepsi später einmal genauso viel Glück mit ihrer Schulklasse haben wird wie mit ihrer Krippengruppe. Nur die Küsschen - die sollten sich dann die älteren Jungs doch bitte sparen.

Wir sind krank - und was das Marsupilami damit zu tun hat

Dienstag, 25. November 2014



Was mich bei Paaren schon nervt, wird in der Mutti-Kind-Konstellation nicht besser: das Wir. "Wir sind heute etwas meckerig", "Wir essen jetzt Brei", "Wir sagen schon Zwei-Wort-Sätze." Mich schüttelt's! Bei uns zu Hause gibt es nur ein Wir: "Wir sind krank." Denn so isses auch. Piepsi ist krank. Und ich auch. Keine Ahnung, was die da für Killer-Viren in der Krippe züchten, aber seit sie dort hingeht, ist der Taschentuchkonsum in unserem Haushalt bedenklich gestiegen, bald muss ich wohl die Hausgemeinschaft bitten, eine Extra-Taschentuch-Tonne neben der Bio-Papier-Sonstiges-Tonne aufzustellen. 
Abgesehen von einem nach zwei Tagen ausgestandenen Magen-Darm-Infekt, kann ich mich nicht entsinnen, während meines Studiums jemals krank gewesen zu sein. Und abgesehen von "Rücken", bin ich auch im Berufsleben von Schnief und Schnotz eher verschont geblieben. Doch jetzt, jetzt sehe ich meinen Hausarzt öfters. Und er so zu mir: "Oh, Mutter Rabe, Ihre Tochter besucht jetzt eine Krippe? Sie wissen schon, dass es da so einen Geheimpakt zwischen Hausärzten und Kitas gibt, ja?" Und dann lachte er so ein Wahnsinnigen-Lachen, das man von Spielfilm-Bösewichten kennt, so ein MUAHAHAHA! Und um dem Ganzen die Krone aufzusetzen, verschrieb er mir Antibiotika und Bettruhe. Bettruhe. Einer Mutti? Sehr witzig! 
Nee, krank sein mit Baby ist doof. Krank sein generell ist doof. Nur als Kind - da fand ich es toll. Es gab Salzstangen, Cola und vor allem: Comics! Lucky Luke, Asterix, später dann Isnogud, Clever und Smart und natürlich das unübertroffene Marsupilami. Wenn ich nicht am Ende alle Mathe-Aufgaben hätte nachholen müssen - es wäre das Paradies gewesen! Ich freue mich darauf, wenn Piepsi einmal in das Alter kommt. Dann lege ich mich auch gerne mal mit dazu und lach mich mit ihr über Rantanplan kaputt. Notfalls trinke ich sogar Kamillentee. Ja, so weit geht die Mutterliebe.

Der perfekte Tag - mit und ohne Baby

Freitag, 21. November 2014

Wenn man mir mit irgendetwas KEINE Freude machen will, dann mit Postkarten mit Sprüchen, Kalendern mit Lebensweisheiten oder schlicht dem kleinen Prinzen. So sehr ich Robin Williams auch mochte, so sehr ich den "Club der toten Dichter" liebte (damals, als ich das richtige Alter hatte) - so sehr hasse ich dieses ganze Carpe-Diem-Gerede. Nutze den Tag! Ja, wo kämen wir denn da hin? Würde ich jeden Tag so leben, als wäre es mein letzter, dann würde ich sicher nicht mehr zur Arbeit gehen. Ich würde auch nicht fürs Alter vorsorgen. Ich würde wieder anfangen zu rauchen. Ich würde viel mehr trinken und viel mehr essen. Ich würde durch die Welt reisen ohne Rücksicht auf Verluste. Und Piepsi? Hätte ein Piepsi Platz in einer Welt, die ich komplett auskosten soll, deren Schönheit ich jeden Tag sehen und erleben soll? Den gestrigen Tag hätte ich dann zum Beispiel völlig versemmelt. Ich erspare mal den Tag und beginne den Abend bei meinem völlig verschnupften Baby, das meckernd und röchelnd im Bett lag, schließlich und endlich nach langem Händchenhalten einschlief, dann hustend wach wurde, so sehr hustete, dass es sich selbst vollkotzte, den Schlafsack vollkotzte, das Bett vollkotzte, mich vollkotzte. Bett frisch bezogen, Schlafsack in die Waschmaschine, Piepsi einen neuen Schlafanzug angezogen, Piepsi bekuschelt und durch die Wohnung getragen, Mond angeschaut, Neustart für den Nachtschlaf. Alle halbe bis ganze Stunde dann wieder Gehuste, ich auf einer Matratze neben dem Babybettchen, Händchen haltend, Wache haltend. Carpe Diem für den Arsch. Pizza und Gin Tonic, danach Clubleben auf einer Mittelmeerinsel mit meinen besten Freundinnen - das wäre einem perfekten Abend sicher näher gekommen. Nein, gestern war ein blöder Tag und einfach nicht zu retten. Und heute? Heute ist Piepsi immer noch erkältet. Aber vorhin. Vorhin, da hat sie sich meine Hand geschnappt und ist mit mir durch die Wohnung getapst. Ein verdammt schöner Moment. Mein Baby lernt nämlich gerade laufen. Das wird sie heute sicher noch nicht können. Und morgen sicher auch nicht. Aber irgendwann. Irgendwann wird sicher auch diese Erkältung vorüber sein. Also vergesse ich den Tag, zeige den Kalendersprüchen den Mittelfinger und lasse ihn ungenutzt. Schön ist dieser ganze Wahnsinn trotzdem, sogar ohne Gin Tonic. Aber das zu erklären, ist eben etwas kompliziert und schwierig und ich befürchte, ja tatsächlich, ich weiß es: Das Leben in all seiner Verrücktheit zu erklären. Das passt wohl kaum auf ein Kalenderblatt.

Die Einhand--Mutti

Sonntag, 16. November 2014

Seit ich ein Baby habe, weiß ich, dass der Mensch über ganz erstaunliche Fähigkeiten verfügt. Abgesehen davon, dass es vollkommen reicht, drei Stunden pro Nacht zu schlafen und nur einmal am Tag zu essen, beeindruckt es mich insbesondere, was man so alles einhändig machen kann. Ich glaube, ich habe die Kunst der Einhändigkeit mittlerweile fast perfektioniert. Anfangs, in den ersten Wochen nach der Geburt, musste mein Mann mir noch mein Essen klein schneiden, da ich nur mit einer Hand die Gabel und mit der anderen das zu stillende Baby halten konnte. Lächerlich! Mittlerweile kann ich einhändig ein Drei-Gänge-Menü zubereiten und verzehren. Auch Autofahren klappt ganz wunderbar mit nur einer Hand, die vom Lenkrad zum Schaltknüppel wechselt, während die andere Hand ein Babypatschehändchen hält oder nach einem Schnulli oder Hirsekringel sucht. Beim Bäcker hält mein einer Arm das Baby, der andere deutet auf Brötchen, nimmt die Tüte entgegen, sucht das passende Kleingeld aus der Börse zusammen, zahlt und winkt zum Abschied. Und dass ich hier am Rechner häufig mit nur einer Hand tippe, versteht sich von selbst. Mittlerweile verfüge ich wieder häufiger über dieses Ding called "meine rechte Hand". Ich esse zum Beispiel wieder beidhändig, seit Piepsi sich selbst Brotkrümelchen vom Teller pickt. Fast ist es ein bisschen schade, dass meine neuen Fähigkeiten nun schon bald wieder verkümmern könnten. Dabei gibt es doch noch so ein paar Einhands-Herausforderungen, denen ich mich gerne einmal stellen würde. Einhändig Schuhe binden. Einhändig Zöpfe flechten. Oder einhändig Fahrrad fahren. Wobei Letzteres, da bin ich mir sicher, wird mir wohl niemals gelingen.

Ich bin verflucht

Dienstag, 11. November 2014

Muttis, sperrt eure Kinder ein. Ich bin kein guter Umgang für sie. Denn ich fluche. Und ich hab das absolut nicht unter Kontrolle, bin nur einen Schritt vom Tourette-Syndrom entfernt. Aber verf*** nochmal, ich fluche auch gerne. Habe ich schon erwähnt, dass meine Eltern beide Lehrer sind, ich Geige gespielt habe, eine gute Schülerin, dafür aber absolut unsportlich und pummelig war bzw. bin? Ich hatte nie eine Chance, cool zu sein! Also habe ich irgendwann angefangen, schwarze Lederjacken zu tragen, Pantera zu hören, irre viel zu rauchen und irre viel zu fluchen. Geblieben sind die Lederjacke  und eben das verf*** Gefluche. Und natürlich sollte ich jetzt ein Vorbild für Piepsi sein. Auch verbal.
Ich denke, das mit den ganz bösen F-Wörtern dürfte ich hinbekommen. Schwieriger wird es mit Sch***. Und an ein paar ganz verstaubte Begriffe muss ich mich wohl auch erst mal wieder gewöhnen. Hier wird nicht mehr vera***, sondern "auf den Arm genommen". Zur Not wird auch mal "veräppelt". Aus A*** wird ein "Armleuchter". Puh. Und wo ziehe ich die Grenze? Meine Eltern fanden es ja schon besch***, wenn ich "cool" oder "geil" gesagt habe. "Geil" kann ja nun mal einfach nur "geil" oder eben auch "geil" sein... Und wie sieht es mit Ka** aus? Momentan rede ich hier noch von vollgeka*** Windeln, ist das okay so? Oder muss ich "A-A" sagen? Oder einfach nur "voll"? Was doch nicht ganz eindeutig ist? Aber "Pipi" ist okay, oder was? Mann, das ist aber auch nicht ganz einfach. Und was mache ich, wenn mir doch mal ein Sch*** rausrutscht?
Mein Mann und ich waren einmal mit Profi-Muttis unterwegs, die für jedes Sch*** ein Euro-Stück ins Sparschwein stecken. Da wir uns 48 Stunden lang gesehen haben, hat mein Mann am ersten Abend bereits einen 50-Euro-Schein gezückt: "Stimmt so."
Ein Amateur-Vati hat kürzlich allerdings zu mir gemeint, ich könne mir den ganzen Stress sparen: "Das Fluchen lernen die doch schon in der Krippe." Wenn das so ist: Verd*** Sch***, da hab ich ja noch mal Glück gehabt!

Rabimmel und rabammel

Freitag, 7. November 2014

Wer in der Kirche ist, der sollte an etwas glauben. Ich glaube an nichts, daher bin ich nicht in der Kirche. Und mein Mann auch nicht. Und Piepsi kann sich gerne selbst einmal dafür oder dagegen entscheiden, getauft ist meine Tochter jedoch nicht. Daher erschien es mir konsequent, sie in eine nicht-konfessionelle Krippe zu schicken. Leider haben mir die jedoch allesamt abgesagt (oder sich nicht einmal die Mühe gemacht, mir eine Absage zu schicken), so dass Piepsi nun eine evangelische Krippe besucht. Mittlerweile finde ich das auch gut so. Ich habe einmal eine Geschichte über eine katholische Kindertagesstätte geschrieben, in die überwiegend muslimische Kinder gehen. Eine Mutter sagte mir damals: "Unseren Glauben kennen unsere Kinder ja schon von zu Hause. Hier sollen sie nun lernen, was andere Kinder in Deutschland glauben." Die Einstellung gefällt mir, zumal Wissen über Religionen wichtig für die Allgemeinbildung ist. Und sooo konsequent sind wir ja nun auch nicht. Natürlich feiern wir Weihnachten, den Spaß lass ich mir doch nicht nehmen. Und auch St. Martin werde ich kommende Woche das erste Mal seit gefühlt tausend Jahren auch wieder feiern. Ich freue mich drauf! Zum einen mag ich die St.-Martins-Legende (ist ja auch irgendwie sozialpolitisch korrekt und so), zum anderen geht es mir hier doch vielmehr um Rabimmelrabammelrabumm als um Religion. In der Krippe basteln sie gerade Laternen. Okay, meine 10 Monate alte Tochter bastelt natürlich keine Laterne, ihr "helfen" die Erzieher. Aber immerhin trägt sie einen Patschehändchen-Abdruck zu der Laterne bei. Und am späten Nachmittag, wenn es schon dunkel ist, geht es einmal durch die Siedlung. Piepsi im Kinderwagen, wir mit Laterne. Anders als in meiner Kindheit, als alle drei Meter das Teelicht ausging und nervte, gibt es nun LED-Lämpchen, und überhaupt stell ich mir die kleine Kinderkarawane ziemlich niedlich vor. Wird sicher ein großer Spaß. Und solange ich die Laterne nicht selbst basteln muss...

Alles auf Null oder warum es gut ist, dass ich nicht in einem Atomkraftwerk arbeite

Dienstag, 4. November 2014

Nur noch zwei Monate, dann endet meine Elternzeit und beginnt der Alltag. Damit das alles hinhaut mit der Arbeitszeit und der Betreuungszeit, werde ich die Abteilung wechseln, künftig dauerhaft den Frühdienst übernehmen und komplett bei Null beginnen. Meine neue Chefin hat mir eine Email geschrieben: "Bitte mach dir keine Sorgen." Das ist sehr lieb. Nur leider unmöglich. Sich keine Sorgen zu machen, widerspräche nämlich komplett meinem Naturell. Eine Freundin hat mir einmal gesagt, dass ich viel zu blond für meine dunkle Seele sei. Ich solle mir doch bitte die Haare schwarz färben und nach Transylvanien auswandern. Wir sind übrigens immer noch befreundet.
Natürlich mache ich mir Sorgen! Aber weniger wegen der Arbeit an sich als wegen der Müdigkeit. Wenn Piepsis Schlafrhythmus so bleibt und ich künftig eben aufstehen muss, wann ich aufstehen muss, dann werde ich öfters mit gerade mal drei Stunden Schlaf über den Tag kommen müssen. Ich frage mich, wie das andere Mütter oder Väter machen, die so richtigrichtig wichtige Jobs haben. Ärzte zum Beispiel. Oder Busfahrer. Oder das Sicherheitspersonal in einem Atomkraftwerk. Ich würde wahrscheinlich in Homer-Simpson-Manier meine Arbeit verrichten und in dem Moment, in dem ein rotes Warnsignal aufleuchtet: "Radioaktiv verunreinigte Giftgaswolke WIRKLICH in die Atmosphäre blasen?", mit schlafwandlerischer Sicherheit auf die Taste "JA" drücken.
Das Internet war mir bei der Frage, wie ich acht Stunden Arbeit mit anschließender Piepsi-Betreuung überstehen soll, auch keine wirkliche Hilfe. Die Antwort auf die Frage "Wie Sie mit Schlafentzug fertig werden" lautet nämlich: Obst essen, frische Luft, Kaffee trinken. Ach. Und wenn gar nichts mehr geht: in der Mittagspause ein Nickerchen halten. Na prima. Ich hoffe mal, dass das im Großraumbüro nicht allzu sehr auffallen wird. Sonst gibt es nach "Betrunkene dekorieren" womöglich bald einen neuen Trend: übermüdete Eltern dekorieren.
 
© Design by Neat Design Corner