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Es werden Posts vom März, 2015 angezeigt.

Spielplatz für Anfänger

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Nach 15 Monaten Mamadasein hatte ich ja eigentlich gedacht, so langsam in die Profiliga aufzusteigen. Doch weit gefehlt. Der erste Spielplatzbesuch hat mir noch einmal klar gemacht, was ich bin: eine Amateurmutti.
Vor einem Jahr hatte ich hier noch ein ziemlich hilfloses Baby, jetzt habe ich hier ein ziemlich aktives Kleinkind, und sogar in Niedersachsen wird es so langsam Frühling - Spielplatzsaison! Also nichts wie raus mit Piepsi. Was habe ich mir nur dabei gedacht?
Ein Spielplatzbesuch mit meinem Kind, das hatte ich mir so vorgestellt: Ich packe mein Kind ein und gehe auf den Spielplatz. Haha. Hahahaha.
Dort angekommen, habe ich schnell festgestellt, was ich alles vergessen hatte. Denn während ich mit meinem Handtäschen (Handy, Ersatzwindel, Schlüsselbund) aufkreuzte, legten die Profimuttis los: Leuchtend bunte Tupperdosen mit mundgerechten Apfelschnitzen, Dinkelkeksen, in Sternform ausgestochene Salatgurkenscheiben und halbierten Cocktailtomaten, Matschhose oder gleich Ganzkörpe…

Es ist aus

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Es ist aus. Ich habe zwar immer gewusst, dass es einmal so kommen würde, und doch trifft es mich jetzt, da es wirklich passiert ist, unvorbereitet, wie ein Faustschlag in die Magengegend. Meine Freunde sagen: "Das war doch klar, so spielt das Leben eben", und ich weiß ja, dass sie Recht haben, dass wir von eben diesem Leben eben etwas anderes erwartet haben, dass es uns eines Tages auseinanderspülen würde. Aber dass dieser eine Tag nun ausgerechnet jetzt sein muss, das habe ich leider nie wahrhaben wollen. Was soll nun werden aus mir? Jetzt, da die beste Babysitterin der Welt die Stadt verlässt, um andernorts Medizin zu studieren? Die Frau, der ich abends ein völlig aufgekratztes Kind überlassen konnte, um dann Stunden später ein friedlich schlummerndes aufzufinden? Eine gelernte Kinderkrankenschwester, die Ruhe in Person und im Umgang mit Piepsi einfach wunderbar. Nein, das ist kein schöner Tag. Aber es wird wohl irgendwie weitergehen.  Irgendwie und irgendwann. Nach dem B…

Es gibt kein Christkind - und Nagellack gibt es auch nicht

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Wie ich bereits erwähnte, bin ich ein schlechter Umgang für Kinder. Das bekommen jetzt auch meine nachwuchshabenden Freunde zu spüren. Denn ich verziehe nicht nur mein Kind, sondern deren Kinder gleich mit. Ein Besuch von mir und das zarte Pflänzchen "Erziehung" wird radikal plattgetreten. Beispiel Weihnachten: Kurz nach den Feiertagen besuchten wir Freunde; die Geschenke der beiden Töchter lagen hübsch aufgereiht unter dem Tannenbaum. Und ich so zur Vierjährigen: "Na, was haben dir denn Mama und Papa zu Weihnachten geschenkt?" Und meine Freundin so: "Das Christkind hat zu Weihnachten einen Kaufmannsladen gebracht. Das CHRISTKIND!" Hoppla. Gleiche Familie, zu Mittag: Es wird aufgetischt, ich sage so etwas wie "Nen Guten allerseits" und haue rein. Meine Freundin räuspert sich: "Vor dem Essen beten wir." Huch! Ich lege beschämt die Gabel zurück. Okay, das Gebet fiel dann so aus: "Piep, piep, piep - wir haben uns alle lieb." Da…